AKTUELLES

20jähriges Bestehen des Beweidungsprojekts in der Kiesgrube des Bund Naturschutz in Bayern e.V. im Landkreis Mühldorf am 03.07.2018

Externer Link zum YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung Um die durch den Kiesabbau entstandenen Lebensräume auf einfache Weise langfristig offen und besonnt zu halten, entschied sich die Kreisgruppe Mühldorf des BUND-Naturschutz nach Ende des Kiesabbaus vor 20 Jahren für eine Beweidung, bei der eine alte Kulturlandschaftsform, die Hutweide, Pate stand: Ziegen und Rinder weiden gemeinsam und schaffen dadurch vielfältige Lebensräume für inzwischen stark gefährdete Tiere und Pflanzen. In Zusammenarbeit mit mehreren engagierten Landwirten lässt die BUND-Kreisgruppe so ein buntes Lebensraummosaik neu entstehen, das nach nun bald 20 Projektjahren mehr und mehr alten traditionellen Weidelandschaften Bayerns ähnelt. Die Kiesgrube bei Heldenstein (Landkreis Mühldorf) ist Teil des FFH-Gebiets „Kammmolch-Habitate in den Landkreisen Mühldorf und Altötting (DE7842371)". Der Bayerische Naturschutzfonds unterstützte den Ankauf der Kiesgrube.


Ökologisch wertvolle Flächen der ehemaligen Maxhütte werden wieder grün

Externer Link zum YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung Ehemalige Abbau- und Vorratsflächen der Maxhütte in Auerbach sollen wieder erblühen indem hochwertige Lebens- und Rückzugsräume für Insekten, Feldvögel und andere gefährdete Arten geschaffen werden. Das Umweltministerium übernimmt dazu große ökologisch wertvolle Flächen der ehemaligen Maxhütte. Auf rund 160 Hektar, einer Fläche 10 Mal so groß wie die Insel Frauenchiemsee, entsteht ein riesiges Schmuckstück des Biotopverbunds. Zusammen mit bereits bestehenden angrenzenden Naturschutzgebieten wie zum Beispiel der ‚Grubenfelder Leonie‘ wird hier ein weiteres Bauteil für den Artenschutz entstehen. Der Bayerische Naturschutzfonds wird naturschutzfachliche Konzepte erstellen, die dann mit den Partnern vor Ort auf den einzelnen Flächen umgesetzt werden sollen. Beispielsweise sollen Biotopverbünde gegründet, Blühflächen angelegt und Flächen in das Vertragsnaturschutzprogramm überführt werden.

Ergebnisse der Stiftungsratssitzung vom 08.05.2018

Der Stiftungsrat hat in der Sitzung am 08.05.2018 insgesamt 12 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 4,18 Millionen EURO (€) bewilligt. Davon stehen rund 1,85 Millionen EURO für die Einrichtung von 17 neuen Gebietsbetreuungen zur Verfügung.

Nächste Stiftungsratssitzung

Die nächste Sitzung des Stiftungsrates findet am 13.11.2018 statt. Förderanträge, die in dieser Sitzung behandelt werden sollen, müssen dem Bayerischen Naturschutzfonds bis spätestens 30.09.2018 vorliegen.

Auszeichnung als UN-Dekade-Projekte

Umweltminister und Stiftungsratsvorsitzender Dr. Marcel Huber hat am 10. April 2018 im Bayerischen Landtag zwei Projekte im Landkreis Forchheim als offizielle Projekte der "UN Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet.

Projekt "Wässerwiesen"

Das Projekt "Wässerwiesen" setzt sich für den Erhalt, die Sicherung und zum Teil die Reaktivierung der traditionellen Wiesenbewässerung im Wiesental ein. Das Projekt wird durch den Bayerischen Naturschutzfonds mit 280.000 € gefördert. Träger ist der Landkreis Forchheim zusammen mit 8 Kommunen.
Detaillierte Informationen zum Projekt sind auf der Website des Landschaftspflegeverbands Forchheim unter Wässerwiesen zu finden.

Projekt "Kopfeichen"

Das Projekt "Kopfeichen" verfolgt die Sicherung und Entwicklung der Kopfeichen. Das Projektgebiet am Hetzleser Berg ist charakterisiert durch die landschaftsprägenden, noch in hoher Zahl vorhandenen alten Kopfeichen und Streuobstbestände.
Der Naturschutzfonds fördert das Projekt mit 275.450 €. Träger ist der Landschaftspflegeverband Forchheim.
Auch hier sind detaillierte Informationen zum Projekt auf der Website des Landschaftspflegeverbands Forchheim unter Hetzleser Berg - Projekt KopfeichenLand zu finden.

Auslobung des Biodiversitätspreises 2018

Das Motto "Stehende Kleingewässer - (H)orte der Artenvielfalt“ zielt inhaltlich auf Erfassungs- und Umsetzungsprojekte, die in besonderer Weise Möglichkeiten zum Erhalt des für die Artenvielfalt wertvollen Lebensraums 'stehendes Kleingewässer' aufzeigen. ... weiterlesen

Infoveranstaltung "Gebietsbetreuung in Bayern"

Eine gesicherte Gebietsbetreuung ist eine Investition in die Zukunft Bayerns mit einer Rendite, die nirgendwo am Markt erhältlich ist: Mehr Naturheimat und Artenvielfalt, mehr Lebensqualität für die Menschen in Bayern und eine höhere Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts Bayern. Am 09.11.2017 fand im Bayerischen Landtag die Infoveranstaltung "Gebietsbetreuung Bayern" am Rande des Plenums statt. Impressionen des Termins finden Sie auf der folgenden Seite
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"Natur.Vielfalt.Tännesberg" – Erste Bayerische Modellgemeinde Biodiversität Tännesberg

Bild vergrößert sich durch AnklickenIn dem vom Bayerischen Naturschutzfonds geförderten Projekt sollen die in der von der Bayerischen Staatsregierung 2008 beschlossenen Biodiversitätsstrategie formulierten Ziele auch in ländlich strukturierten Kommunen umgesetzt werden. Dazu haben die Projektträger der Modellgemeinde Tännesberg einen kommunalen Leitfaden Biodiversität erstellt. ...weiterlesen



Natur in der Stadt als Zukunftsthema

Bild vergrößert sich durch Anklicken Stadtnatur ist eines der großen Zukunftsthemen. Natur in der Stadt verbessert die Lebensqualität für Menschen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Wanderfalken zwischen Hochhäusern, Grünspechte im Garten oder Fledermäuse hinter Fassaden sind in der Stadt längst keine Seltenheit mehr. ... weiterlesen