Bayerischer Naturschutzfonds
Stiftung des Öffentlichen Rechts

Eigene Projekte

Der Bayerische Naturschutzfonds unterstützt Maßnahmen und Projekte zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft überwiegend als fördernde Stiftung. Dies bedeutet, dass der Fonds finanzielle Zuschüsse an Trägerorganisationen gibt, die die Förderprojekte praktisch umsetzen.

In einigen, besonderen Fällen wird der Fonds jedoch operativ tätig, das heißt, er tritt selbst als Träger zur Projektumsetzung auf, um schützenswerte Lebensräume dauerhaft zu sichern und zu entwickeln, z.B.:

  • Pacht von Fischteichen am Ismaninger Speichersee, Lkr. München:
    Sicherung der Fischteiche als wichtiges Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet sowie als Mauserzentrum für Wasservögel.
  • Pacht des Zellsees, Lkr. Weilheim-Schongau:
    Erhalt und Entwicklung des naturschutz-fachlich wertvollen Biotopkomplexes aus Wasserflächen, Schwimmblatt- und Unterwasservegetation, Röhricht, Seggenrieden, Streuwiesen sowie Feucht-, Laub- und Nadelwäldern insbesondere zum Schutz von Wasservögeln, Amphibien und Libellen.
  • Grunderwerb des Schießlweihers bei Schwarzenbach, Lkr. Neustadt an der Waldnaab:
    Nachhaltige Sicherung eines nährstoffarmen Gewässers mit seltener Teich-bodenflora und anmoorigen Verlandungszonen sowie zum Schutz von Amphibien und Libellen.
  • Grunderwerb im Naturschutzgebiet Pfatterer Au, Lkr. Regensburg:
    Sicherung und Gestaltung auetypischer Wiesen zum Schutz wiesenbrütender Vogelarten.
  • Grunderwerb im Schinderbachtal bei Straß, Lkr. Berchtesgadener Land:
    Bereitstellen von Flächen für die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege Laufen (ANL) als ökologische Lehr- und Forschungsstation.